Wie reinige ich den Backofen am besten?

01.03.2019 13:03


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Wie kann ich den Backofen am besten reinigen?

Personen, welche viel und gerne kochen wissen, dass das Säubern der Küche und der ganzen Utensilien häufig noch mehr Zeit in Anspruch nimmt als das Zubereiten der Speisen selbst. Daher kommt es häufig auch dazu, dass man gewisse Stellen in der Küche auslässt, wie zum Beispiel den Backofen.

Das Problem ist jedoch, dass sowohl bei dem Kochen als auch bei dem Backen mit Hilfe des Backofens, häufig Rückstände von Speisen in dem Gerät zurückbleiben. Werden diese im Anschluss nicht sofort entfernt, kann sich das Lösen der Reste sehr schwierig gestalten, da sich diese mittlerweile hartnäckig mit dem Backofen verbunden sind und sich bereits Verkrustungen gebildet haben könnten.

Um den Backofen reinigen zu können, gibt es diverse Wege. Zum einen können Sie auf spezielle Backofenreiniger zurückgreifen, welche sogar sehr starke Verkrustungen von Speiseresten entfernen können.

Der Vorteil an diesen Produkten ist, dass Sie ohne großen Aufwand sogar sehr hartnäckigen Schmutz leicht entfernen können. So genügt häufig nur eine geringe Menge des Mittels, um starke Verkrustungen und eingebrannte Rückstände zu entfernen, ohne dass Sie diese mühsam wegschrubben oder gar wegkratzen müssten. Die Backofenreiniger werden häufig in flüssiger Form angeboten, welche Sie bequem mit Hilfe einer Sprühflasche auf die betroffene Stelle sprühen können.

Zudem verfügen Sie durch die Anschaffung eines derartigen Reinigers über ein Mittel, welches nicht nur Ihren Backofen wieder zum Glänzen bringt, sondern auch an anderer Stelle in der Küche Anwendung finden kann. So können Sie das Reinigungsmittel auch für Grills, Töpfe, Pfannen, Kochfelder, Herdplatten oder Mikrowellen verwenden. 

Obwohl es sich bei derartigen Produkten um ein chemisches Mittel handelt, setzen einige Hersteller darauf, dass dennoch keine unangenehmen Gerüche entstehen, welche Sie bei der Anwendung des Produkts einschränken würden. Seien Sie nicht abgeschreckt, wenn Sie den Hinweis finden, dass das jeweilige Produkt auch für den Gebrauch in der Gastronomie geeignet ist. Dies hat lediglich zum Inhalt, dass es sich um einen hoch aktiven Reiniger handelt, welcher sich sogar bei starken Verschmutzungen im gastronomischen Bereich hoher Beliebtheit erfreut.

Was Sie bei den Pflegemitteln beachten sollten

Reinigungsbeispiel Backofen Allerdings sollte bei dem Gebrauch von diesen speziellen Backofenreinigern berücksichtigt werden, dass diese bei einer etwaigen Kontaktaufnahme schädlich für den Menschen sein können. Insofern sollten vor allem die Haut, die Augen, aber auch die Kleidung geschützt werden. Die genauen Anleitungen für die ordnungsgemäße Verwendung des Produkts werden Sie stets auf der Produktbeilage des Reinigungsmittels vorfinden können. 

Zum anderen können Sie bei geringeren Verschmutzungen oder für den Fall, dass der Schmutz schnell entfernt werden soll, ohne dass man über einen speziellen Backofenreiniger verfügt, auch auf diverse Hausmittel zurückgreifen. Eines dieser Hausmittel ist Backpulver. So soll bereits ein Päckchen genügen, welches mit ein paar Esslöffeln Wasser vermischt wird bis eine cremige Paste entsteht. Diese Paste kann anschließend auf die betroffene Stelle des Geräts aufgetragen werden. Backpulver besitzt die Eigenschaft, dass es über Natron verfügt. 

Allerdings benötigen Sie für die Anwendung von Backpulver etwas Zeit. Eine gute halbe Stunde braucht das Mittel in der Regel, um seine Wirkung entfalten zu können. Je nach Grad der Verschmutzung kann es sogar über diese Dauer hinausgehen. Nach Ablauf der Wartezeit werden Sie sehen, dass sich die Konsistenz des Gemischs aus Backpulver und Wasser verändert hat, indem es pulverig wird. Dies können Sie jedoch ganz leicht entfernen. Die Verschmutzung sollte sich gelöst haben und kann im Anschluss mit einem angefeuchteten Tuch entfernt werden.

Insofern ist es zwar sehr hilfreich, mit Hilfe von Backpulver Verschmutzungen zu lösen, da man nahezu jeder dieses Mittel immer zu Hause hat. Allerdings ist der Zeitaufwand der Reinigung deutlich höher und es stellt bei sehr starken Verschmutzungen keine Seltenheit dar, dass Sie diesen Vorgang erneut wiederholen müssen. Dies kann Sie unter Umständen einige Mühe kosten.

Alternativen zum Backofenreiniger

Neben Backpulver soll auch Salz den Backofen von eingebrannten Speiseresten befreien können. Dazu sollte die betroffene Stelle zunächst angefeuchtet werden, bevor eine großzügige Menge Salz auf die Verschmutzung verstreut wird. Insofern sollte sich das Salz wie ein weißer Teppich auf die Verschmutzung legen.  Im Anschluss wird der Backofen eingeschaltet und auf eine Temperatur von 50°C erhitzt. Nachdem sich das Salz bräunlich gefärbt hat, kann der Backofen wieder ausgeschaltet werden. Warten Sie daraufhin einige Zeit bis das Salz abgekühlt ist, sodass Sie dieses und die darunter liegende Verschmutzung mit einem feuchten Lappen entfernen können. 

Beispielansicht Backofen Somit stellt auch Salz ein echtes Hilfsmittel dar, welches ebenfalls in jedem Haushalt gebraucht wird und somit auch im Notfall eingesetzt werden kann. Allerdings benötigen Sie hier nicht nur etwas Zeit, sondern Sie müssen, durch das Einschalten des Backofens, auch etwas Energie verbrauchen, um von diesem Hausmittel profitieren zu können. Des Weiteren findet auch der Saft einer Zitrone häufig Anwendung. Dieser sollte zunächst in einer hitzebeständigen Form gesammelt werden und mit etwas Wasser vermischt werden. Daraufhin wird der Backofen eingeschaltet und auf eine Temperatur von 120°C erhitzt.

Der im Anschluss entstandene Wasserdampf soll die Verschmutzungen zunächst lösen, sodass diese im Anschluss mit einem feuchten Tuch weggewischt werden können.  Der Vorteil an der Verwendung von Zitronensaft ist, dass er nicht nur eingebrannte Speisereste löst, sondern auch den Geruch im Backofen neutralisieren kann. Insofern sollten Sie bei Vorhandensein unangenehmer Gerüche auf diese Variante zurückgreifen.

Achten Sie bei der Reinigung des Backofens auch darauf, welche Stellen des Geräts tatsächlich gereinigt werden müssen
Neben den offensichtlichen Gegenständen, wie zum Beispiel das Einhängegitter oder Backblecke, sollten natürlich auch die Türen des Backofens gereinigt werden. Unter Umständen lassen sich die Glasscheiben sogar aus der Tür herausnehmen, was das Reinigen sehr erleichtert.

Vergessen Sie zudem nicht die Gummidichtungen, in welchen sich auch viel Schmutz oder Saft von Speisen vorfinden lassen kann, zu reinigen. Die Reinigung der Dichtungen ist zudem von großer Bedeutung, da Sie nur auf diese Weise garantieren können, dass die Tür während des Betriebs des Backofens wirklich dicht hält und Sie somit keinen Verlust an Energie und Wärme einbüßen müssen. 

Um hartnäckigen Verschmutzungen des Backofens vorbeugen zu können, gibt es einige Tipps, welche Sie befolgen können:

  • Nutzen Sie Backpapier. Dieses schützt sowohl das Backblech als auch den Rest des Backofens vor herunterlaufendem Fett und Speiseresten.
  • Verwenden Sie Auflaufformen, welche groß genug sind und einen hohen Rand besitzen. Bedenken Sie, dass viele Speisen erst während des Backens aufgehen.
  • Leichte Verschmutzungen können Sie nach ihrer Entstehung am leichtesten entfernen. Insofern verhindern Sie bereits im Vorfeld, dass hartnäckige Verkrustungen entstehen.
  • Nutzen Sie, soweit vorhanden, eine Dampffunktion Ihres Backofens. Einige Geräte verfügen über eine derartige Funktion, welche leichte Verschmutzungen bereits lösen kann, bevor Sie diese mit einem feuchten Tuch endgültig entfernen.
  • Verwenden Sie Koch- und Backutensilien mit einer emaillierten Beschichtung oder Keramik. An diesen Materialen bleiben eher weniger Reste hängen, sodass Ihnen die Reinigung besonders leicht fällt.
  • Wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Backofen sind, können Sie auf Produkte achten, welche über eine Selbstreinigungsfunktion verfügen. Diese wird häufig als Pyrolyse-Funktion bezeichnet und zeichnet sich dadurch aus, dass der leere Backofen eine Temperatur von 500°C erreichen kann und damit jegliche Verschmutzungen löst. Die entstandene Asche können Sie nach dem Abkühlen ganz bequem entfernen.
     

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